Büro für ausländische Mitbürger*innen

im Ev. Kirchenkreis Erfurt

Förderung der sozialen Teilhabe von Migranten

Dieses Projekt konzentriert sich auf Ausländer*innen mit Integrationsbedarf im allgemeinen Sinne. Hierzu zählen Neuzuwander*innen, welche sich dauerhaft im Bundesgebiet aufhalten, Migrant*innen, welche bereits dauerhaften Aufenthalt aber noch Nachholbedarf an Integration haben. Vornehmlich Migrant*innen in spezifischen Problemlagen bedürfen einer umfassenden Begleitung, so z.B. jene mit psychologisch oder sozialen Notlagen, Langzeitarbeitslose und auch die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge oder ältere Migrant*innen, welche zunehmender Isolation ausgesetzt sind.
Das Projekt zielt hierbei auf die Lösung der zentralen Probleme von Migrant*innen in Erfurt. Die Befähigung dieser zur selbständigen Lebensführung steht hier im Mittelpunkt. Gelingt es, die vorhandenen Kompetenzen zu stärken und eine zunehmende Verbesserung des Lebensalltags bis hin zur Eingliederung ins Berufsleben zu erreichen, wächst das Selbstvertrauen und auch die Selbstverständlichkeit der Bewegung in der Gesellschaft, dies ermöglicht eine bessere Integration und eine Annäherung an die fremde Gastgeberkultur. Es soll eine Orientierungshilfe für eine langfristige Lebensgestaltung und Zukunftsplanung gegeben werden, welche von den ersten Schritten in der neuen Umgebung bis hin zur langjährigen Begleitung und schließlich zum aktiven Zusammenwirken führt.

Darüber hinaus besteht ein bedarfsorientiertes, individuelles migrationsspezifisches Beratungsangebot in Form einer Einzelfallhilfe, welche Beratung und Begleitung bezüglich folgender Fragestellungen umfassen:          

  • aufenthaltsrechtliche Fragen
  • Fragen des Arbeits- und Berufslebens
  • Fragen bei der Inanspruchnahme von Sozialleistungen wie ALG II, Sozialhilfe, Kindergeld etc.
  • Persönliche Krisensituationen (Krankheit, familiäre Konflikte, Scheidung etc.)
  • schulische und Erziehungsfragen landesspezifische Fragen

Förderer: