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Integrationsfördernde Projekte:
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Projekt "Engagiert für Integration" Integrationsförderung für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund durch bürgerliches Engagement und Einbeziehung der Eltern in den Integrationsprozess

Das Projekt "Engagiert für Integration" richtet sich an Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte aus Erfurt und Umgebung sowie an ihre Eltern. Durch die Zusammenarbeit mit freiwillig Engagierten Patinnen und Paten sollen die Eltern darin bestärkt werden sich aktiv am Integrationsprozess ihrer Kinder zu beteiligen und diese zu unterstützen. Im Rahmen des Projektes wollen wir die Kinder und Jugendlichen, die Eltern, die Bevölkerung und die Schulen zu- sammenbringen, um so alle vorhandenen Ressourcen im Hinblick auf eine erfolgreiche Integration der Kinder/Jugendlichen in die Gesellschaft zu nutzen und ihnen so eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen.
Das Projekt intendiert, die Selbsthilfekräfte der Eltern zu stärken und die gesellschaftliche Integration von Kindern und Jugendlichen damit nachhaltig zu verbessern. Ein Hauptbestandteil des Projektes ist es, freiwillig Engagierte aus der breiten Bevölkerung zu aktivieren, die sich regelmäßig mit den Kindern und Jugendlichen treffen, um sie bei der Verbesserung ihrer schulischen Leistungen und Sprachfähigkeiten zu unterstützen. Einheimische und länger in Deutschland lebende Zuwanderer können so zu Förderern der Integration werden. Sie werden in die Integrationsarbeit eingebunden, in ihrem Engagement unterstützt und erhalten die Möglichkeit, sich fortzubilden und ihre interkulturelle Kompetenz auf-/auszubauen.
Sie nehmen zudem eine wichtige Multiplikatoren- funktion ein, tragen ihre Eindrücke und Erfahrungen in ihr Umfeld weiter und tragen dadurch zum Abbau von Vorurteilen und einer Akzeptanzsteigerung im Hinblick auf Zuwanderer bei der einheimischen Bevölkerung bei.
>> Projektflyer (PDF-Datei).
Projektinhalte/-angebote:
- schulische, sprachliche, soziale und gesellschaftliche Integration von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte
- Aktivierung von freiwillig Engagierten zur außerschulischen Unterstützung
- Schulung, Unterstützung und Begleitung der freiwillig Engagierten
- aktive Einbeziehung der Eltern in den Integrationsprozess ihrer Kinder, Stärkung ihrer Erziehungskompetenz und Selbsthilfekräfte
- Durchführung von Informationsveranstaltungen für Eltern (z.B. zum Schulsystem etc.)
- Vernetzungsarbeit, Zusammenarbeit mit städt. Ämtern, Kultusministerium, Schulen, Lehrern
- Heranführung und Vermittlung der Kinder und Jugendlichen sowie der Eltern an Einrichtungen und Angebote vor Ort (z.B. Möglichkeiten der Freizeitgestaltung)
- Durchführung von interkulturellen Begegnungsveranstaltungen.
Zitate:
- einer ehrenamtlichen Studentin des Projektes...
"Ich engagiere mich für Menschen mit Migrationsgeschichte, weil ich es nicht als mein Verdienst empfinde, dass wir in Deutschland bisher von größeren Naturkatastrophen und Krieg verschont blieben."
- einer älteren Ehrenamtlichen des Projektes...
"Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie grausam Vertreibung aus der Heimat ist, die ich persönlich nach dem Krieg erlebt habe, und erleben zu müssen, wie Familien auseinandergerissen werden. Deshalb betreue ich eine Familie aus dem Irak, die genau das im 21.Jh. erlebt hat und versuche meinen Beitrag zu leisten, ihnen hier eine neue Heimat zu geben."
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Beratung und Integrationshilfe für Flüchtlinge / Gefördert durch den EFF

Das Projekt "Beratung und Integrationshilfe für Flüchtlinge" richtet sich an alle Asylsuchenden / Flüchtlinge in Erfurt, aber bei Bedarf auch aus anderen Regionen Thüringens, die als Asylberechtigte oder als Flüchtlinge nach der GFK anerkannt worden sind, sich noch im Asylverfahren befinden, bei denen Abschiebehindernisse vorliegen oder deren Aufenthalt geduldet wird, denen vorübergehenden Schutz gewährt wurde, sowie diejenigen, die eine Aufenthalts- erlaubnis nach § 25 Abs. 5 oder nach § 104 a Abs. 1 Satz 1 AufenthG besitzen.
Mit dem Projekt sollen Flüchtlinge und AsylbewerberInnen fachlich kompetente Beratung und Unterstützung in aufenthalts- und sozialrechtlichen Angelegen- heiten erhalten. Dies beinhaltet u.a. die Information über ihre Rechte und Pflichten im Asylverfahren und schließt Kontakte und Begleitungen zu Ämtern und Behörden sowie anderen Institutionen und Personen mit ein. Ihnen soll erste und weiterführende Orientierungshilfe im (neuen) Lebensumfeld gegeben werden. Personen, deren Aufenthalt dauerhaft und beständig ist, soll Hilfe zur Integration gegeben werden, z.B. im Hinblick auf Wohnung / Arbeit / Bildung / Sicherung des Lebensunterhalts / Erwerb der deutschen Sprache usw., um ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Deutschland zu ermöglichen. Ziel ist v.a. auch die Stärkung der Eigenkräfte und die Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten der Flüchtlinge (Hilfe zur Selbsthilfe), die Erhaltung und Stärkung ihrer Persönlichkeit und das Entwickeln von Lebensperspektiven.
Methoden/ Angebote:
- Beratung in aufenthalts- und sozialrechtlichen Angelegenheiten,
- Psychosoziale Beratung und Betreuung
- Persönliche Begleitung und Unterstützung im Integrationsprozess nach indiv. Bedarf
- Vermittlung zu/ Koordination von Hilfsangeboten
- Unterstützung bei Verwaltungsformalitäten, Behördengängen
- Krisenintervention und Konfliktbewältigung
- Heranführung an und Vermittlung zu Integrations-, Sprach- und Qualifizierungsangeboten
- Durchführung von Begegnungsveranstaltungen
- Durchführung sozialer Gruppenarbeit (z.B. Flüchtlingsfrauengruppe)
- Durchführung von Informationsveranstaltungen für Flüchtlinge
- Qualifizierung von PraktikantInnen
- Anleitung von Ehrenamtlichen, die sich für Flüchtlinge engagieren
- Intensive Netzwerkarbeit
- Öffentlichkeitsarbeit
> siehe Fotos <
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Niederschwellige Frauenkurse
Um ausländischen Frauen die sprachliche, soziale, gesellschaftliche und berufliche Integration zu erleichtern, veranstalten wir in Zusammenarbeit mit dem Verein für Internationale Jugendarbeit e.V. nun schon seit mehreren Jahren Niederschwellige Kurse für ausländische Frauen und Mädchen. Die Kurse dienen vorrangig der Orientierung in der Gesellschaft. Sie beinhalten Gesprächskreise und Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen wie z.B. "Alltagsbewältigung", "Umgang mit Behörden". Hier wird auf die spezifischen Interessen der Frauen eingegangen und werden entsprechende Fragen diskutiert. Bei allen Kursen ist die Sprachorientierung der Teilnehmerinnen ein wichtiger Schwerpunkt, weshalb sie auch die Einführung in die deutsche Sprache zum Inhalt haben. Sie werden oft im Vorfeld eines Integrationskurses durchgeführt, um die Frauen zu diesen hinzuführen und sie darauf vorzubereiten.
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Begegnungswochenenden zwischen ausländischen und deutschen Frauen und Kindern
Circa einmal jährlich laden wir Frauen unterschiedlicher Herkunft und Religion und ihre Kinder zu einem gemeinsamen Wochenende in ein Tagungshaus ein. Wir möchten die Möglichkeit bieten, über Erfahrungen im Zusammenleben mit Menschen anderer Kulturkreise zu berichten und sich darüber auszutauschen. Den Frauen und Kindern soll es damit erleichtert werden, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich besser kennen zu lernen und Freundschaften zu entwickeln bzw. vertiefen.
Das letzte Begegnungswochenende stand unter dem Motto "Frauen und Religion. Religion und Frauen" und fand auf dem Rittergut in Lützensömmern statt. > siehe Fotos <
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Mentorenprojekt als Begleitmaßnahme zu Integrationskursen - Soziale und sprachliche Integration von MigrantInnen durch Begleitung und Unterstützung von MentorInnen
Spracherwerb ist eine grundlegende Voraussetzung für das Gelingen von Integration. Unser Büro bietet seit einigen Jahren gezielte Sprachförder- maßnahmen für MigrantInnen an. Seit 2005 führen wir Integrationskurse des BAMF durch. Oft fehlt jedoch den TeilnehmerInnen der Sprach- bzw. Integrationskurse die Möglichkeit, ihre erworbenen Kenntnisse einzuüben, anzuwenden und zu vertiefen. Ein weiterer Beitrag zur Förderung einer gelingenden Integration ist daher die Begleitung der KursteilnehmerInnen durch MentorInnen. Diese bieten den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, den Spracherwerb und dessen Vertiefung mit sozialem Lernen und dem Erwerb von Kompetenzen zu verbinden, um sich im Aufenthaltsland besser zurecht zu finden. Die MentorInnen unterstützen die TeilnehmerInnen in regelmäßigen Treffen beim Erlernen der deutschen Sprache, bei der Bewältigung des Alltags und bei der Orientierung in ihrer Lebenswelt. Darüber hinaus werden gemeinsame Veranstaltungen und Exkursionen organisiert. In den Veranstaltungen können die KursteilnehmerInnen präsentieren, was sie in den Kursen sowie mit den MentorInnen gelernt haben (z.B. kleine Dialoge, Sketche o.a. kulturelle Beiträge).
Bei den Exkursionen erhalten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die Geschichte und Landeskunde Thüringens kennen zu lernen. Dies fördert zudem die praktische Anwendung der erworbenen Kenntnisse und stärkt so das Selbstvertrauen der TeilnehmerInnen. Zudem bieten sie Platz für einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch sowie die Möglichkeit von Begegnungen.
Lesen Sie hierzu auch unseren Flyer (PDF-Datei).
> siehe Fotos <
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"Lógos" Studentische Betreuung mit sozialpädagogischer Zielsetzung für Menschen mit Migrationshintergrund in Erfurt
Seit nunmehr zehn Jahren treffen sich StudentInnen aller Semester der Fachhochschule Erfurt (Fachbereich Sozialwesen), um Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie deren Familien unter Berücksichtigung ihres individuellen, sozialen und kulturellen Kontextes bei ihrem Integrationsprozess zu unterstützen. Dieses studentische Projekt, welches zuerst den Namen "Hausaufgabenhilfe und sozialpädagogische Betreuung von Kindern und Jugendlichen ausländischer Herkunft" trug, wurde 2003 in "lógos" umbenannt. Das Projekt steht in unserer Trägerschaft sowie in der der Fachhochschule Erfurt.
Von zentraler Bedeutung für die Umsetzung der Zielstellung des Projektes ist der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen der Familie und den StudentInnen. Dieses stellt die Rahmenbedingung für eine wirkungsvolle Zusammenarbeit dar. Intention des Projektes ist es, schulische, sprachliche, soziale und kulturelle Kenntnisse zu vermitteln, um die Kinder und deren Familien dabei zu unterstützen, ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten zu können. Im Rahmen des lógos-Projektes finden die Kinder auch AnsprechpartnerInnen bei familiären Problemen. Die Angebote der Freizeitgestaltung sollen auf das Sozialverhalten der Kinder Einfluss nehmen, den Erfahrungsbereich der Kinder erweitern und Raum zum Kennen lernen und Kommunizieren ermöglichen.
> siehe Fotos <
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Muttersprache für vietnamesische SchülerInnen
Auf unsere Initiative hin gibt es seit dem Schuljahr 2002/2003 für ausländische SchülerInnen (vorerst nur für vietnamesische SchülerInnen) die Möglichkeit, an verschiedenen Erfurter Grundschulen Alphabetisierungskurse zu besuchen, bei denen sie ihre Muttersprache fakultativ an der Schule lesen und schreiben lernen können. Konzeptionell wurde das Projekt von unserem Büro, der Ausländer- beauftragten der Stadt Erfurt und dem Schulamt Erfurt gestaltet. Finanziert wird es vom Thür. Kultusministerium.
Das Projekt wurde so konzipiert, dass das Erlernen der Muttersprache für alle MigrantInnenkinder ausgeweitet werden kann, wenn der Bedarf nach der Verwaltungsvorschrift des Thür. Kultusministeriums besteht. Zur Zeit lernen mehr als 50 vietnamesische Kinder an drei Grundschulen die Alphabetisierung der vietnamesischen Sprache als Muttersprache. Hier wird nicht nur lesen und schreiben in der Muttersprache gelernt, sondern auch dem Erleben von Traditionen und Kultur Bedeutung eingeräumt. Damit trägt das Projekt auch zur Festigung bzw. Stärkung des Selbstwertgefühls und der Identität der Kinder bei. Seit Januar 2005 ist das Projekt nicht mehr direkt dem Büro für ausländische MitbürgerInnen angegliedert, wird aber weiterhin fachlich und beraterisch von uns begleitet.
> siehe Fotos <
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Unsere Fotogalerie: (Bewegen Sie die Maus über die Fotos)
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Flüchtlingsfrauengruppe bei einem Ausflug im Luisenpark |
Begegnungswochenende zwischen ausl. und dt. Frauen und Kindern im Tagungshaus Rittergut e.V. / Lützensömmern |
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Flüchtlingsfrauengruppe bei einem Ausflug im Luisenpark |
Begegnungswochenende zwischen ausl. und dt. Frauen und Kindern im Tagungshaus Rittergut e.V. / Lützensömmern |
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Begegnungswochenende zwischen ausländischen und deutschen Frauen und Kindern im Tagungshaus Rittergut e.V. / Lützensömmern vom 02.-04.09.2005
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| Internationaler Frauentag |
Integrationskurse ausländischer Frauen |
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Campingwochenende ausländische und deutsche Jugendliche - Aktion Lehmbau - |
Begegnungswochenende zwischen deutschen und ausländischen Frauen und Kindern im Lutherpark |
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Campingwochenende ausländische und deutsche Jugendliche - Aktion Bauwagen - |
Die vietnamesischen Freunde feiern das "Tetfest" (die asiatische Jahreswende) |
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| Der Deutsch - Sprachkurs |
Hausaufgabenhilfeprojekt |
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| Weihnachtsfeier mit ausländischen Kindern |
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